Fächer

Hier befinden sich Informationen über die Fächer, die an unserer Schule unterrichtet werden.
(Dieser Bereich befindet sich noch im Aufbau, nach und nach werden sich immer mehr Fächer präsentieren)

Upcycling

Upcycling

Im Rahmen der Unesco-Projektkurse findet auch der Kurs „Upcycling“ in den Jahrgängen 8 und 10 statt.
Beim Upcycling werden scheinbare Abfallprodukte verändert und zu neuen Gebrauchsgegenständen umgestaltet.

Ziele:

Die Schüler/innen sollen herausfinden, wie man überflüssigen Müll vermeiden kann und Möglichkeiten entwickeln, Materialien weiter zu verwenden und daraus neue nützliche Gegenstände zu schaffen.


Inhalte:

  • Unterschied Recycling und Upcycling erarbeiten
  • Warum ist es uns für unsere Zukunft wichtig, sinnvoller mit Rohstoffen umzugehen?
  • kreative Konzepte erstellen, wie und wozu Material weiter genutzt werden kann
  • Schaffen von neuen Gegenständen (z.B. Taschen, Mäppchen, Dekoration, Möbel, Schmuck, Kleidung etc.) aus altem Verpackungsmaterial

 

Einige unserer Ergebnisse:

Autoreifen cutStrandkorb cut
Boxsack cut
Hantel cut
gesammelt cut

 

Naturwissenschaften 5/6

Naturwissenschaften 5/6

In den Klasse 5 und 6 werden die Schülerinnen und Schüler im Fach „Naturwissenschaften“ unterrichtet.

Im Fachbereich Naturwissenschaft ist es unser Ziel die Neugier und Faszination an den naturwissenschaftlichen Fächern (Biologie, Physik, Chemie) zu wecken. Die Schülerinnen und Schüler können grundlegende Kompetenzen, Inhalte und Methoden erwerben, die später in allen naturwissenschaftlichen Fächern relevant sind. Dazu zählt beispielsweise das Erstellen eines Protokolls, der Umgang mit dem Mikroskop, die Methode des genauen Beobachtens, Vergleichens etc.

Zu den Themenschwerpunkten gehören neben Tieren und Pflanzen in der näheren Umgebung auch physikalische Themen, wie Wetter und Klima. Es gilt nicht nur das Schulumfeld, unter Berücksichtigung des jahreszeitlichen Aspektes, näher zu untersuchen, sondern auch einigen physikalischen Phänomenen auf den Grund zu gehen.
Die im Unterricht behandelten Themen werden aus den unterschiedlichen, fachlichen Perspektiven beleuchtet, um die Zusammenhänge der naturwissenschaftlichen Fächer herauszustellen. Beim Thema „Sinne und Wahrnehmung“ werden z.B. sowohl der Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Ohres betrachtet (Biologie) als auch die physikalische Aspekte, wie die Entstehung von Tönen und die Weiterleitung von Schall experimentell untersucht. Im Mittelpunkt steht dabei oft das praktische Arbeiten um gemeinsam, wie richtige Naturwissenschaftler, Problemstellungen aufzugreifen und zu untersuchen.

Physik

In Bearbeitung

Chemie

In Bearbeitung

Biologie

Das Fach Biologie

Die naturwissenschaftlichen Fächer werden in der Mittelstufe auf die verschiedenen Jahrgänge aufgeteilt. Biologie findet im 7. und 9. Jahrgang statt und baut dabei auf die in der 5. und 6. Klasse erworbenen Vorkenntnisse im Fach Naturwissenschaften auf. Später kann Biologie in der Oberstufe angewählt werden und eventuell zum Leistungskurs werden.
In beiden Jahrgängen wird Biologie im Klassenverband unterrichtet.

Themengebiete Jahrgang 7

Ein Bereich des Biologieunterrichts in der 7. Klasse ist die Immunbiologie. Dabei werden zum Beispiel folgende Fragen geklärt:
Warum werden wir krank? Welche allgemeinen Krankheitserreger gibt es? Wie greifen die Krankheitserreger unser Immunsystem an? Wie funktioniert unsere Immunabwehr? Warum sollten wir uns impfen?

Außerdem beschäftigt sich die Biologie mit der ständigen Veränderung von Lebewesen und Lebensräumen. Wie ist unserer Erde entstanden? Warum existiert auf unserer Erde Leben? Wie haben sich die Lebewesen entwickelt? Warum sterben Arten aus und andere überleben? Was sagen Fossilien über die Entwicklungsgeschichte aus? Wie sind die Menschen entstanden?

Zuletzt stellen die Ökosysteme einen großen Bereich in der Biologie dar. Dazu stellen wir uns folgende Fragen: Wie wirken die verschiedenen Faktoren in einem Ökosystem miteinander? Welche Nahrungsbeziehungen existieren? Inwieweit können sich Lebewesen an ihren Lebensraum anpassen? Was ist das Räuber-Beute-System? Warum betreiben Pflanzen Fotosynthese? Wie werden Ökosysteme beeinflusst und welche Folgen hat dies? Welche außergewöhnlichen Ökosysteme gibt es? Inwieweit spielen Farben und Signale beim Werben um einen Partner eine Rolle? Wie wirken Warn- und Tarnfarben?

Themengebiete Jahrgang 9

Im 9. Jahrgang spielt die Humanbiologie eine große Rolle. Hier tauchen wir in den Bereich Entstehung des Lebens und Genetik ein. Wieso sehen wir unseren Verwandten teilweise ähnlich? Wie sehen unsere Erbanlagen aus? Wie werden die Chromosomen bei der Befruchtung verteilt? Was ist der genetische Fingerabdruck? Welche Chancen und Risiken birgt die Gentechnologie? Ist es vertretbar Stammzellen in der Genforschung einzusetzen? Welche Chancen bieten Organspenden?

Zudem werden die Funktion des Gehirns und die Impulsweiterleitung bei Nervenzellen thematisiert: Wie werden Sinnesreize über die Nervenbahnen an das Gehirn gesendet? Warum speichern wir Informationen? Wie lernt unser Gehirn? Was passiert in der Nervenzelle bei einer Reizübertragung?

Wirtschaft

Hast du dich schon einmal gefragt, warum der Weg durch den Supermarkt immer links herum führt? Oder wie es möglich sein kann, dass eine Jeans nur neun Euro kostet? Wer setzt eigentlich fest, wie viel du später als Azubi verdienst? Und was musst du beachten, wenn du eine Schülerfirma gründen möchtest?

Diesen und anderen spannenden Fragen aus unserem Arbeits- und Wirtschaftsleben geht das Fach Arbeitslehre/Wirtschaft auf den Grund. An der Bertolt-Brecht-Gesamtschule wird es in den Jahrgängen 7 bis 10 mit zwei Unterrichtsstunden pro Woche im Klassenverband unterrichtet, was den besonderen Stellenwert der ökonomischen Bildung im Schulprogramm unserer Gesamtschule unterstreicht.

Mit dem Fach Arbeitslehre/Wirtschaft haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Schülerinnen und Schülern die ökonomischen Grundkenntnisse und Handlungskompetenzen an die Hand zu geben, die sie dazu befähigen, in ihren Rollen als junge Konsumenten und zukünftige Erwerbstätige selbstständige und verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen. Sie erwerben ein grundlegendes Verständnis vom Wirtschaften in privaten Haushalten, im Beruf und in Unternehmen. Sie erläutern und hinterfragen die Funktionsweise unserer sozialen Marktwirtschaft, das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage, den Wirtschaftskreislauf und ihre Mitwirkungsmöglichkeiten als Verbraucher und spätere Arbeitnehmer oder Arbeitgeber.

Die inhaltlichen und methodischen Schwerpunkte sind dabei so gesetzt, dass sie dem Entwicklungsstand und den jeweiligen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I entsprechen und zugleich auf das Fach Sozialwissenschaften in der Sekundarstufe II vorbereiten. Hier einige Beispiele:

  • Vom Umgang mit dem Taschengeld und dem Preisvergleich beim Einkaufen in Jahrgang 7,
  • dem Erkennen von Werbestrategien und Reflektieren über nachhaltigen Konsum in Jahrgang 8,
  • über die Erkundung von Arbeits- und Berufsfeldern im Zusammenhang mit dem Betriebspraktikum in Jahrgang 9
  • bis hin zur Auseinandersetzung mit dem System der sozialen Sicherung und den Herausforderungen der Globalisierung als Abrundung der Berufswahlentscheidung in Jahrgang 10.

 

Technik

In Bearbeitung

Hauswirtschaft

In Bearbeitung

Arbeitslehre

In Bearbeitung

SII - Erziehungswissenschaften

Erziehungswissenschaft an der BBG 

Erziehungswissenschaft ist ein Fach des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeldes, das an der BBG in der Oberstufe, d.h. ab der Einführungsphase (EF) von den Schülerinnen und Schülern belegt werden kann. In der Qualifikationsphase bietet unsere Schule das Fach sowohl als Grundkurs als auch als Leistungskurs an.

  • In der Einführungsphase (EF) stehen zentrale pädagogische Fragestellungen wie Bildungs- und Erziehungsprozesse und Lernen und Erziehung im Mittelpunkt des Unterrichts. 
  • In der Qualifikationsphase (Q1 und Q2) geht es um den Erwerb einer reflektierten pädagogischen Kompetenz und einen erziehungswissenschaftlichen Beitrag zur Allgemeinbildung (Entwicklung, Sozialisation und Erziehung; Identität; Werte, Normen und Ziele in Erziehung und Bildung; pädagogische Professionalisierung in verschiedenen Institutionen). 

Womit beschäftigt sich das Fach? 

  • Was ist Erziehung? Warum benötigt der Mensch Erziehung? Wie laufen Erziehungs- und Lernprozesse ab? Hierbei greift das Fach EW auch auf Erkenntnisse der Lern- und Entwicklungspsychologie zurück. 
  • Im Fokus steht auch immer der Mensch als soziales Wesen: Was ist Sozialisation? Wie lernen Kinder den Umgang mit verschiedenen Rollen? Welche Funktion haben hierbei neben der Familie auch pädagogische Institutionen wie Kindergarten und Schule? Wie bildet sich im Zusammenspiel mit der Gesellschaft Identität aus? Welche Schwierigkeiten gibt es hierbei? Welche Rolle spielen Medien? 
  • Historische und politische Bezüge zeigen den Wandel von erzieherischen Vorstellungen: Wie machen sich totalitäre Regime wie der Nationalsozialismus Erziehungs- und Bildungsansätze zunutze? Welchen Einfluss auf Erziehungsziele und Erziehungspraxis soll der Staat nehmen? 

Was verstehen wir unter Erziehungswissenschaft? 

Das Wort Erziehen sehen wir im Zusammenhang mit dem lateinischen Wort „educare“, was „herausführen (aus)“ bedeutet. Erziehung verweist also auf eine zeitlich befristete Phase im Leben, mit dem Ziel, die zu Erziehenden auf ihrem Weg zu mündigen, selbstverantwortlichen Menschen zu begleiten und ihnen dafür notwendige Kompetenzen zu vermitteln. Der Erzieher soll sich also überflüssig machen! Das Fach will Einsichten in pädagogisches Denken und Handeln vermitteln und die Möglichkeit geben, eigene Ansichten und Handlungen zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen. Hierbei geht es nicht nur um die Erziehung von Kindern, sondern auch um den Prozess der Gestaltung der eigenen Lebensplanung: Wer bin ich, wer will ich sein, wie kann ich meine Bedürfnisse mit den Anforderungen meiner Umwelt in Einklang bringen? Gerade im Jugendalter, der Altersspanne, in der sich Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe befinden, führt die Beantwortung dieser Fragen oft zu spannungsreichen Prozessen mit Eltern, Lehrern, Freunden und mündet häufig auch in persönliche Krisen. Der Unterricht im Fach Erziehungswissenschaft soll es Menschen ermöglichen, subjektive Erkenntnisse mithilfe von bereitgestellten Theorien und erworbenen Kompetenzen zu überprüfen. 
Der Mensch als soziales Wesen befindet sich immer in der Auseinandersetzung mit anderen Menschen und gesellschaftlichen Institutionen und Strukturen. Aufgabe der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer ist es, einen Beitrag zu leisten zur „kritischen Reflexion geschlechter- und kulturstereotyper Zuordnungen, zur Werteerziehung, zur Empathie und Solidarität, zum Aufbau sozialer Verantwortung, zur Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft, zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen, auch für kommende Generationen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung, und zur kulturellen Mitgestaltung.“ (Richtlinien und Lehrpläne für das Fach Erziehungswissenschaft NRW, S. 10) 
Im Unterricht des Faches Erziehungswissenschaft erfolgen auch immer der Vergleich der Ansprüche pädagogischer Theorien mit der Wirklichkeit und das Entwickeln von Handlungsvarianten in erzieherischen Situationen. 
Die Besonderheit des Faches Erziehungswissenschaft liegt darin, „dass Schülerinnen und Schüler als Erzogene und als in Erziehungs- und Bildungsprozesse noch eingebundene Subjekte ihre alltagsweltlichen Erfahrungen und Vorverständnisse immer schon in die Erarbeitung von Begriffen und Theorien einbringen… Die Auseinandersetzung mit erziehungswissenschaftlichen Themen trägt zur Selbstreflexion und in besonderem Maße zu einer dem Ziel der Mündigkeit verpflichteten Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler bei.“ (Kernlehrplan Erziehungswissenschaft NRW, S.12) 

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SII - Technik

Technik SII


Als Besonderheit und wirkliche Rarität im Köln/Bonner Raum gibt es an der Bertolt-Brecht-Gesamtschule das Fach Technik in der gymnasialen Oberstufe, das – vor allem auch als Leistungskurs ab der Qualifikationsphase und in Kombination mit Physik – eine hervorragende Voraussetzung für alle ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge ist.
Technik bestimmt durch seine Produkte und Prozesse das individuelle und gesellschaftliche Leben und ist ein Teilbereich menschlicher Kultur. Sie ist sowohl Prozess als auch Ergebnis menschlicher Arbeit. Technik ist somit zielorientierte Umgestaltung der Umwelt zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse. Sie ist ein Mittel bei der Lösung von Problemen menschlichen Lebens und damit wesentlicher Bestandteil menschlichen Denkens und Handelns, sie ist Inhalt und Ergebnis kulturellen Schaffens. Aufgrund dieser besonderen Bedeutung von Technik für alle Lebensbereiche ist technische Bildung ein notwendiger Bestandteil der Allgemeinbildung.
Somit leistet das Fach Technik mit seiner technischen Bildung auch für „Nicht-Spezialisten“ einen wertvollen Beitrag für ein umfassendes Bildungsverständnis.


Dieses technische Verständnis soll anhand der folgenden Inhalte erzielt werden:

 

Soziotechnische Systeme

Im Zentrum dieses Inhalts stehen soziotechnische Systeme.

Technische Systeme setzen Energie, Information und Stoff um, wobei deren Hauptfunktion immer auf eine dieser Kategorien bezogen ist. Technische Systeme werden realisiert in Form von Gegenständen, Geräten und Anlagen, die zur Umwandlung, zum Transport oder zur Speicherung dienen.

Die Auseinandersetzung mit technischen Systemen in soziotechnischen Zusammenhängen erlaubt den Schülerinnen und Schülern ein vertieftes Verständnis naturaler, humaner und sozialer Aspekte der zunehmend technisierten Lebenswelt.

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Technisches System zur experimentellen
Untersuchung der Solar-Wasserstofftechnik

 

Technische Innovation

Die Beschäftigung mit technischer Innovation in unterschiedlichen Zusammenhängen versetzt die Schülerinnen und Schüler in die Lage, sich mit entsprechenden Konzepten und Produkten auseinanderzusetzen. Ursachen für technische Innovation sind veränderte Bedürfnisse des Menschen oder Erfindungen und Entwicklungen, welche die Lebens- und Arbeitswelt des Menschen beeinflussen. Technische Innovationen werden auch durch politische Vorgaben, staatliche Förderung und ggf. Sanktionen beeinflusst. Kenntnisse über technische Innovation und ihre Evolution sind die Grundlage dafür, dass Schülerinnen und Schüler historische und aktuelle Entwicklungen aus verschiedenen Perspektiven kritisch betrachten und Zukunftsperspektiven einschätzen können.

 

Automatisierungstechnik

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Fahrstuhlmodell zur Anwendung
der Automatisierungstechnik

Bei diesem Inhalt erfolgt eine Auseinandersetzung mit Systemen zur Erfassung von Parametern und deren Integration in elektronischen Schaltungen. Darüber hinaus geht es um den Austausch und die Visualisierung elektronischer Daten.

Zur zielgerichteten Automatisierung von technischen Vorgängen wird die Verarbeitung dieser Daten mit Steuerungsschaltungen in Digitaltechnik und speicherprogrammierbaren Systemen vorgenommen.

Kenntnisse der Automatisierungstechnik befähigen die Schülerinnen und Schüler, mithilfe von technischen Systemen menschliche Handlungsfunktionen zu ersetzen und zu erweitern.

 

Versorgung mit elektrischer Energie


Die Beschäftigung mit diesem Inhalt ermöglicht die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Systemen und Verfahren zur Erzeugung, Verteilung und Speicherung elektrischer Energie. Hierzu gehören die Kraftwerke mit ihrer Struktur von Teilsystemen sowie die Stromerzeugung aus regenerativen Quellen, z. B. aus Sonne, Wind und Wasser, mit ihren Energieumwandlungsketten und Wirkungsgraden. Ihr Einsatz wird bestimmt von soziotechnischen Faktoren wie Energiebedarf, ökonomische Vertretbarkeit und ökologische Verträglichkeit.

Kenntnisse zur Versorgung mit elektrischer Energie ermöglichen Schülerinnen und Schülern eine technisch fundierte Auseinandersetzung mit aktuellen und künftigen Problemen der Energiebereitstellung.

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Stadtnetzmodell der Bonner Innenstadt zur Untersuchung
von Verlusten bei der Übertragung von elektrischer Energie.

 

Entwicklungsfelder neuer Technologien

Bei diesem Inhalt geht es um Forschungsgebiete der Technik, welche mit ihren Produkten eine immer stärkere Bedeutung für die Zukunft des Menschen gewinnen.

Die Bereiche Bionik, Elektromobilität und Verkehr, Robotik sowie Informations- und Kommunikationstechnologie unterliegen ständigen Innovationsprozessen. Sie weisen komplexe technische Systemstrukturen auf und verfügen mit ihrer technischen Entwicklung sowie ihren Auswirkungen auf Lebens- und Arbeitswelt über vielfältige soziotechnische Verflechtungen.

Kenntnisse über diese Entwicklungsfelder befähigen die Schülerinnen und Schüler zu einem reflektierten Umgang mit zukünftigen technischen Entwicklungen und der Abschätzung ihrer Chancen und Risiken.

 

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LEGO-Roboter zur modellhaften Untersuchung
fahrerloser Transportsysteme

SII - Geschichte

Leitbild des Faches Geschichte an der Bertolt-Brecht-Gesamtschule Bonn

Ziel unseres Unterrichts ist die Anbahnung von

Geschichtsbewusstsein, das zu verantwortungsvoller Handlung

innerhalb der Gesellschaft führt

Leitbild Geschichte

 

Besondere Schwerpunkte des Fachs Geschichte an der BBG:

  • Integration zentraler Fragestellungen der Unesco-Projektschulen aus den Bereichen: Demokratieerziehung, kulturelle Vielfalt
  • Förderung der Erinnerungskultur durch projektorientierten Unterricht für Gedenktage
  • Besondere Nutzung von vielfältigen ansässigen Museen, Gedenkstätten, Institutionen, politischer Stiftungen
  • Organisation von Zeitzeugengesprächen
  • Durchführung einer historisch-politischen Studienfahrt nach Berlin für alle Schülerinnen und Schüler der Q2
  • Angebot verschiedener Projektkurse

 

 Foto vom historisch-politischen Berlinseminar

SII - Erdkunde

Geographie in der Oberstufe


Geographie oder Erdkunde wird als dreistündiger Kurs in der Jahrgangsstufe 11 angeboten im Rahmen der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer. In der Jahrgangsstufe 12 und 13 gibt es dann sowohl dreistündige Grund- als auch fünfstündige Leistungskurse.
Das Besondere an dem Fach Geographie ist, dass es als Raumwissenschaft die Welt als „Ganzes“ in den Blick nimmt und dabei Aspekte zahlreicher Nachbarwissenschaften wie zum Beispiel die Sozialwissenschaften, Physik, Biologie, Kulturwissenschaften, Geschichte integriert.
Die Inhalte der gesamten Oberstufe orientieren sich im Wesentlichen an den aktuellen und zukunftsweisenden Fragestellungen unserer Zeit. Schlagwörter sind hier: Der Nord-Süd-Konflikt, die Migrationsproblematik, der Klimaschutz, geopolitische Fragestellungen, Ressourcenknappheit, Globalisierung, Welternährungssicherung usw..

Einführungsphase

Dabei werden in der Jahrgangsstufe 11 neben Grundlagen aus dem Bereich der physischen Geographie (Boden, Klima, Wasser) sich daran anschließende Fragestellungen der Nutzung dieser Teilökosysteme durch den Menschen gestellt, zum Beispiel mit dem Syndromkonzept, einer Methode für eine Ganzheitsbetrachtung der gegenwärtigen Krisen im System Erde. Als konkretes Beispiel seinen hier das Aralsee-Syndrom und das Katanga-Syndrom genannt.

Qualifikationsphase

In der Jahrgangsstufe 12 und 13 liegt der Schwerpunkt auf der Humangeographie. Egal, ob zum Beispiel das Thema Landwirtschaft, Stadt, Disparitäten oder Globalisierung in den Blick genommen wird, es geht dabei darum, dass ihr als Fragende lernt vernetzt zu denken. Das heißt zum Beispiel den Naturraum in Zusammenhang bringen mit der menschlichen Nutzung, die heutige Erscheinungsform einer Industrieregion verstehen als historisch gewachsen, einen Zustand heutiger Energienutzung in die Zukunft weiterdenken und problematisieren können.
Dabei greift unser Geographieunterricht auf eine Fülle unterschiedlichster Materialien und Methoden zurück: Karten, Statistiken, Diagramme, Fotos, Filme, Google Earth, Satellitenaufnahmen, GIS (http://www.fis.uni-bonn.de/) , Zeitungsartikel, Exkursionen und Projekte im „Feld“ wie zum Beispiel Befragungen von Bewohnern einer Sozialsiedlung oder Experten des BMZ, Planspiele und Diskussionen.
Aktuelle Ereignisse, sei es die Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer oder die Berichterstattung über die Verhandlungen zu dem Handelsabkommen TTIP werden zum Gegenstand im Geographieunterricht, auch wenn natürlich die jeweiligen Abiturvorgaben den curricularen Rahmen bilden.

SII - Russisch

Russisch- Русский языкimage1


Привет!

Kannst du das lesen?
Nein? Dazu musst du erst die russische Schrift lernen.

Ist das schwer? Ja.
Kann man das lernen? Ja.

Die Schrift kann man recht schnell lesen, denn einige Buchstaben kennen wir schon aus dem lateinischen Alphabet: K O M E T A
ein paar schauen aus wie neu: П, И, Й, Я, З, Ы …
nur 7 werden anders gesprochen als bei uns: B, 3, H, P, C, Y, X


Wie schwierig ist die Aussprache?

Einfacher als im Englischen oder Französischen, da fast alle Buchstaben auch so gelesen wie geschrieben werden.

Und die Grammatik?

Die ist umfangreicher als die englische, ähnlich der französischen, spanischen oder lateinischen.

Russischunterricht an der BBG

Russisch wird als Grundkurs in der Oberstufe unterrichtet und zwar grundsätzlich als moderne Fremdsprache, d.h. Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben gehören zu unserem Unterrichtsprogramm. Wir arbeiten mit einem Lehrbuch, dazugehörigem Arbeitsbuch, Wörterbuch, Internet etc., wobei in den ersten beiden Jahren vor allem das Lehrbuch im Mittelpunkt des Spracherwerbs steht, natürlich ergänzt durch aktuelles, authentisches Material. Später werden vermehrt Zeitungsartikel, Erzählungen usw. bearbeitet. Natürlich muss man, wie in allen in der Oberstufe neu einsetzenden Fremdsprachen, Klausuren bis einschließlich Q2.2 schreiben, die allmählich von anfänglichen Grammatik- und Wortschatzübungen zur Textanalyse führen. In Q1.2 kann die 1. Klausur auch durch eine Facharbeit ersetzt werden. Russisch ist wie die anderen neu einsetzenden Fremdsprachen als schriftliches oder mündliches Abiturfach wählbar.


Warum lernt man in der Oberstufe noch eine weitere Sprache?

  • In der heutigen Zeit der weltweiten Kontakte ist es vorteilhaft, mehrere Sprachen zu beherrschen.
  • Vielleicht brauchst du noch eine 2. Fremdsprache zum Erlangen der Allgemeinen Hochschulreife (das betrifft vor allem Schüler, die von anderen Schulformen in die Oberstufe der BBG wechseln oder die in der SEK 1 bei uns noch keine zweite Sprache gewählt haben.).

Warum gerade Russisch?

  • weil du damit etwas Neues machst und deinen Horizont erweiterst - oder deine Kenntnisse vertiefst
  • weil du dir eine Zusatzqualifikation erwirbst, die nicht jeder hat
  • weil du Einblick in die dritte europäische Sprachenfamilie bekommst
  • weil du neue Silbenmuster, Wortstämme, Satzmelodien zum Erlernen spielerisch erproben kannst

Und wenn ich bereits Vorkenntnisse in Russisch habe?

  • dann ist das kein Problem, wir holen dich an der Stelle ab, an der du gerade stehst
  • kannst du diese nutzen und erweitern
  • kannst du die Schrift und die Grammatik des Russischen erlernen

Der Russischkurs aus dem Abijahrgang 2020 hat ein Youtube-Video über den Russich-Unterricht an der BBG gedreht.

Empfohlene Links:
www.russischlehrer-nrw.de (Landesverband NRW)
www.russisch.de (Bundesverband)

SII Philosophie

Philosophie als Oberstufenfach

Philosophie geht alle an. Alle Menschen stellen im Laufe ihres Lebens philosophische Fragen. Alle wollen wissen, wer wir sind und wofür wir leben. Wir fragen uns „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Deshalb ist Philosophie kein Fach für Spezialisten, sondern für alle, die sich selbst und das Leben besser verstehen wollen.

Im Philosophieunterricht stellen wir uns philosophische Fragen wie

  • Wer bin ich ? Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Was ist der Mensch?
  • Gibt es einen Sinn des Lebens? 
  • Wie sollen wir richtig handeln?
  • Was kann man überhaupt erkennen und sicher wissen?

Das Wort „Philosophie“ kommt aus dem Griechischen und heißt „Liebe zur Weisheit“. Der berühmte Satz des Philosophen Sokrates „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ ist der Ausgangspunkt des Philosophierens, denn die Philosophen haben die Weisheit nicht gepachtet, sondern sind auf der Suche nach ihr.

In der 11.1 lernen wir die Grundfragen der Philosophie nach Kant kennen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? Diesen Grundfragen entspricht der Lehrplan für die Jahrgangsstufen 11 -13:

11.1 Einführung in die Philosophie

11.2 Anthropologie: Was ist der Mensch?

12.1 Ethik: Was soll ich tun?

12.2 Politische Philosophie: Was soll ich tun?

13.1 Erkenntnistheorie: Was kann ich wissen?

13.2 Geschichtsphilosophie: Was darf ich hoffen?

Fächer

Informieren Sie sich über die Unterrichtsfächer an der Bertolt-Brecht-Gesamtschule:

Fächer in der Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10)

 

Fächer in der gymnasialen Oberstufe:

WP - Französisch

Was erwartet dich in Französisch?

Französisch ist wie Englisch und Spanisch eine Weltsprache und wird in über 30 Ländern der Welt gesprochen. In Deutschland spielt Französisch schon allein deshalb eine besondere Rolle, da es in den Nachbarländern Belgien, Luxemburg, der Schweiz und natürlich in Frankreich gesprochen wird. Viele Firmen suchen Mitarbeiter, die neben Englisch auch Französisch beherrschen.

Wir arbeiten im Unterricht mit dem Buch „Tous ensemble“. Es werden grundlegende Kenntnisse in der französischen Sprache vermittelt, so dass ihr euch mündlich und schriftlich in alltäglichen Situationen verständigen könnt. Außerdem erhaltet ihr gleichzeitig eine Menge Informationen über Frankreich und einige weitere Länder, in denen Französisch gesprochen wird.

Französisch hat als Sprache im Wahlpflichtbereich (genauso wie das Fach Spanisch) mehr Wochenstunden als die anderen WP-Fächer, so dass man etwas mehr Unterricht hat als die anderen.

Seit dem Schuljahr 2017/18 haben wir im Rahmen des Erasmus-Projektes BOMARO Kontakt mit dem Collège du Lazaro in der Nähe von Lille (in Marcq en Barœul). Zweimal im Schuljahr finden Reisen nach Frankreich bzw. nach Deutschland statt, wir erkunden die Heimat der jeweiligen Partner und arbeiten an gemeinsamen Themen. Im kommenden Schuljahr soll das Projekt erweitert werden zu einer aktiven Zusammenarbeit mit einer Schule in Rom (die bereits jetzt mit dem französischen Collège zusammenarbeitet) und einer Schule in Barcelona (Projekt BOMAROBA).

Außerdem bieten wir für die höheren Jahrgänge in unregelmäßigen Abständen eine freiwillige Wochenendfahrt nach Paris an.

 

Wer sollte Französisch wählen?

Französisch ist interessant und sinnvoll für

  • Schülerinnen und Schüler, die sprachbegabt sind und diese Fähigkeit weiter ausbauen wollen und denen das Erlernen einer Fremdsprache Freude bereitet,
  • Schülerinnen und Schüler, die die Schule nach dem 10. Schuljahr verlassen wollen und jetzt die Möglichkeit nutzen möchten, eine zweite wichtige Sprache zu lernen,
  • Schülerinnen und Schüler, die zum Erwerb des Abiturs eine zweite Fremdsprache erlernen müssen und dies schon vor der Oberstufe beginnen wollen.


Nicht sinnvoll ist Französisch für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten in den sprachlichen Fächern haben und die Schule nach der 10. Klasse verlassen wollen.

SII Sozialwissenschaften

Sozialwissenschaften als Oberstufenfach

Was ist eigentlich Sowi?

Hinter dem Fach Sozialwissenschaften – oder kurz Sowi – verbergen sich die drei große Themenbereiche Politik, Wirtschaft und Soziologie.
Das Fach setzt in der Sekundarstufe II die Arbeit der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen der Fächer Gesellschaftslehre und Arbeitslehre/ Wirtschaft – die aus der Sekundarstufe I unserer Schule bekannt sind – fort.
Ausgehend von aktuellen und exemplarischen Konflikten des sozialen, wirtschaftlichen und politischen Lebens werden Hinter-gründe aufgedeckt und Lösungsstrategien bewertet. Dabei besteht das übergeordnete Ziel des Faches darin, Schülerinnen und Schüler zunehmend zu einer selbstständigen Analyse gesellschaftlicher Konflikte und damit zu einem eigenständigen, begründeten Urteil zu befähigen. Wer sich also für aktuelle gesellschaftliche Themen interessiert, wissen möchte, wie unsere Wirtschaft funktioniert, warum es zu (internationalen) Konflikten kommt und wie man diese lösen kann oder wie es um die gesellschaftliche Situation in der Bundesrepublik Deutschland steht, der sollte dieses Fach unbedingt wählen.

Wer kann/ muss das Fach Sozialwissenschaften wählen?

Das Fach Sozialwissenschaften ist ein Pflichtfach in der Qualifikationsphase. Somit muss es mindestens ein Jahr in der Qualifikationsphase belegt werden, entweder in der Einführungsphase und der Q1 oder aber als Zusatzkurs in der Q2.
Sowohl der Grundkurs als auch der Zusatzkurs werden jeweils 3-stündig unterrichtet.
Natürlich kann das Fach Sozialwissenschaften auch als Abiturfach gewählt werden, an der BBG entweder als drittes, schriftliches, oder viertes, mündliches Abiturfach.

Unsere kleine Präsentation informiert Sie detaillierter über das Fach Sozialwissenschaften.

Sport als Fach

Sportstätten der BBG

Sport1

Der Sportunterricht findet in der großen Dreifachsporthalle, in der kleinen Halle und im Sommer je nach Wetterlage auch auf den weitläufigen Außenanlagen statt. Beide Hallen und auch die Außenanlage befinden sich auf dem Schulgelände, sodass keine Wegzeiten auf Kosten der Unterrichts- bzw. der Pausenzeit entstehen. Für Sportveranstaltungen werden zudem der Sportplatz der Paulusschule und der Sportplatz des Tannenbusch Gymnasiums genutzt.

Sport2

große Sporthalle (H015a-c)

Sport3

große Sporthalle (Außenansicht)

Sport4

kleine Sporthalle (G101)

 

Schwimmen

In der Klasse 5 gehen die Schülerinnen und Schüler zweistündig für ein Schulhalbjahr im Frankenbad oder im Sportpark Nord schwimmen.


Sportveranstaltungen an der BBG

Jahrgang 5: Fußballturnier
Jahrgang 6: Bundesjugendspiele
Jahrgang 7: Basketballturnier
Jahrgang 8: Hockeyturnier
Jahrgang 9: Fußball- und Badmintonturnier
Zudem gibt es die Möglichkeit an schulübergreifenden Turnieren, beispielsweise im Tischtennis, teilzunehmen.

 

Sportfahrten

Skifahrt der Sekundarstufe I ins Zillertal
→ Leitung: Constanze Buyer
Skifahrt der Sekundarstufe II ins Ahrntal, Südtirol
→ Leitung: Malte Kirchhoff und Steffen Dahlem

 

Fachkonferenz Sport

S. Dahlem (Vorsitz)
T. Seiffarth (stellvertretender Vorsitz)
A. Adlhoch, A. Behrens, U. Biewald, C. Buyer, L. Fouquet, K. Gömann, E. Hildebrand, M. Kirchhoff, M. Koluh, K. Lux, M. Owji, U. Philbert-Janssen, N. Sarrac, K. Soika, M. Weiss, H. Wortelkamp

 

Leitbild Sport der Bertolt-Brecht-Gesamtschule

In Anlehnung an das Memorandum Schulsport (2019) und die KLP SI (Gesamtschule) und SII (gymnasiale Oberstufe) formuliert die Fachschaft Sport folgende grundlegende Gedanken zum Sportunterricht an der Bertolt-Brecht-Gesamtschule:

Ziel aller unterrichtlichen Handlungen ist die Ausbildung einer umfassenden Handlungskompetenz der Schüler*innen im Hinblick auf individuelle und gesellschaftliche Herausforderungen unter Berücksichtigung der inhärenten Ambivalenz des Faches Sport (u.a. Gewalt, Ausgrenzung, Naturzerstörung …).

Der Schulsport ist der einzige „Sport für alle Kinder“, weshalb entsprechend dem Konzept der Gesamtschule der Heterogenität als Bereicherung, aber auch als Herausforderung eine besondere Rolle eingeräumt wird. Darüber hinaus soll das „Sich bewegen“ und damit die Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz zentraler Ausgangs- und Bezugspunkt des Sportunterrichts sein. Der Sportunterricht soll zum lebenslangen Sporttreiben anregen und motivieren.

Der Sportunterricht stellt im Fächerkanon ein gleichberechtigtes Fach dar.

Auf dieser Grundlage sollen unter Berücksichtigung der pädagogische Perspektiven vielfältige Zugänge zum Sport eröffnet werden, sodass der Unterricht einem breiten Spektrum an Interessen gerecht wird, wodurch er motivationale Grundlage zum lebenslangen Sporttreiben sein kann und soll. Der Sportunterricht soll die Entwicklungsförderung durch Bewegung, Spiel und Sport sowie die Erschließung der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur ermöglichen (Doppelauftrag des Schulsports). Der zweite Punkt wird durch die unterrichtliche Thematisierung der verschiedenen Bewegungsfelder (siehe Kernlehrplan) konkretisiert. „Entwicklungsförderung“ meint die Persönlichkeitsentwicklung durch Werteerziehung der Schüler*innen durch den und im Sportunterricht, wobei u.a. folgende Werte Thema des Sportunterrichts sind:

  • Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft
  • Kooperations- und Empathiefähigkeit
  • Fairness, Teamgeist und Rücksichtnahme
  • Integration
  • Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen
  • Gewinnen-Können und Verlieren-Können
  • Frustrationstoleranz

Im Sinne des Doppelauftrages des Schulsports kann die sportmotorische Leistungsfähigkeit der Schüler*innen (auch unter Rücksichtnahme auf verschiedene Bezugsnormen) nicht alleinentscheidend bei der Notengebung sein. Soziale Aspekte finden bei der Leistungsbewertung gleichermaßen Berücksichtigung.

Wir pflegen ein friedliches, offenes und freundliches Miteinander. Insbesondere der Sportunterricht leistet hierzu seinen Beitrag.

 

Fachkonferenz Sport, 13.08.2020

Mathematik an der BBG

Mathematik an der BBG

Mathematik spielt in unserer aller Leben eine wichtige Rolle – und das nicht nur als Schulfach. Dabei geht es nicht nur um das Anwenden mathematischer Inhalte, sondern z. B auch um das Erlernen von Problemlösestrategien, logischem Denken, räumlichem Vorstellen und systematischem, logisch begründetem, gut strukturiertem Herangehen an Aufgaben.

Lernzeiten (SEGELN)

Das Fach Mathematik ist im SEGELN-Konzept der BBG für die Sekundarstufe I fest verankert. Dazu wird ein Teil des Stundenkontingents für das Fach Mathematik in die Lernzeiten (SEGELN) integriert. Genauere Informationen zum SEGELN finden sie an der entsprechenden Stelle der Homepage.

Differenzierung

Die individuelle Förderung unserer Schüler*innen ist das primäre Ziel in jedem Unterricht an unserer Schule. Neben der "äußeren Differenzierung" ab Jahrgang 8 findet in jedem Unterricht auch eine "innere Differenzierung" statt.

Im "Individuellen Forder- und Förderunterricht (IFFU)" der Klassen 5 und 6 findet eine Kleingruppenarbeit nach einem ausgefeilten Konzept statt. Weitere Informationen dazu finden sich hier auf der Homepage im Bereich Unterricht-Individuelle Förderung.

An der BBG werden die Schüler*innen in den Jahrgängen 5 bis 7 im Klassenverband unterrichtet, ab dem Jahrgang 8 werden die Schüler*innen in Grund- und Erweiterungskursen (äußere Differenzierung) aufgeteilt. Nach jedem Halbjahr besteht die Möglichkeit zu einem Wechsel der Kurszuordnung. Im letzten Halbjahr vor der Aufteilung (2. Halbjahr 7) werden die Schüler und Schülerinnen bereits den E‑ und G‑Kursen zugewiesen, bleiben aber noch im Klassenverband.

In den Jahrgängen 5 bis 7 werden differenzierte Klassenarbeiten ge­schrieben. Diese beinhalten einen Basis- und einen weiterführenden Teil.

Wettbewerbe

Die Teilnahme am Mathe-Känguru hat eine gute Tradition an unserer Schule. Im Gegensatz zu Wettbewerben wie dem Bundeswettbewerb Mathematik, an dem nur eine kleine Auswahl der Schüler*innen teilnimmt, fördert das Mathe-Känguru eine möglichst flächendeckende Teilnahme aller Schüler*innen. und so kommt es, dass regelmäßig ganze Schulklassen unsere Mensa bevölkern und sich den Aufgaben stellen. Und das Tolle daran: Alle Schüler*innen erhalten einen Preis :-)

Neue Medien im Mathematikunterricht

Im Mathematikunterricht haben moderne Medien in verschiedenen Bereichen eine besondere Bedeutung. Dabei geht es zum einen um die Veranschaulichung innermathematischer Zusammenhänge oder anwendungsbezogener Lösungen, aber auch um das Ermöglichen von entdeckendem Lernen und dem Durchdringen komplizierterer Zusammenhänge. Einerseits ist es eines der Ziele im Mathematikunterricht, die Schüler*innen im Umgang mit diesen neuen Medien zu unterstützen, andererseits können die neuen Medien aber auch das Verständnis für mathematische Denk- und Vorgehensweisen fördern.

In den Jahrgängen 5 und 6 lassen sich mit einer Tabellenkalkulation (z. B. Excel) Diagramme zeichnen.

Ab dem Jahrgang 7 hilft die Tabellenkalkulation mit ihren Formeln bei der Prozentrechnung und/oder dem Dreisatz. Im Jahrgang 7 wird auch der Taschenrechner (WTR) an der BBG eingeführt.

Im Jahrgang 8 ist der Umgang mit einer Tabellenkalkulation und dynamischer Geometriesoftware auch im Hinblick auf die Lernstandserhebung fester Bestandteil des Unterrichts, daher ist für den Jahrgang 8 immer eine Doppelstunde in einem PC‑Raum geblockt.

In den höheren Jahrgängen nutzen viele Schüler z. B. Geogebra vornehmlich zur Darstellung von Funktionen, in der Oberstufe aber auch zur Veranschaulichung von dreidimensionalen Fragestellungen im Bereich der Linearen Algebra.

In der Oberstufe nutzen wir den graphikfähigen Taschenrechner (GTR) in allen Bereichen der Mathematik. An der BBG ist der Casio FX50 eingeführt worden.

WP - Darstellen & Gestalten

WP Darstellen und Gestalten


Ziel des Unterrichts im Fach Darstellen und Gestalten ist die Ausbildung von fantasievollen, kreativen und spielerischen Denk- und Handlungsstrukturen bei den Schülerinnen und Schülern. Sie sollen verschiedene künstlerisch-ästhetische Ausdrucksformen kennen lernen.


Nachfolgende vier Kompetenzen sind im Sinne eines spiralförmigen Curriculums das Fundamentum, welches mit zunehmenden Anforderungen mit jedem Jahrgang weiterentwickelt wird:

  • Entwickeln der affektiven und technischen Voraussetzungen zur Verwandlung
  • Schaffen der affektiven und technischen Voraussetzungen zur Präsentation
  • Fördern der Eigenverantwortlichkeit, Kooperationsfähigkeit und Teamfähigkeit
  • Erhalten und Fördern der Spielfreude

 

Grundlagen des Faches

Fächerübergreifend basieren die Grundlagen des Faches auf drei Bereichen:


Kreativitätsforschung – Kulturforschung – ästhetische Bildung.


Schulfachbezogen basiert das Fach auf den Didaktiken der Fächer Sport, Deutsch, Kunst, Musik.
An unserer Schule haben wir uns für einen theaterpädagogischen Schwerpunkt mit der entsprechenden Didaktik entschieden.

 

Ziele der körpersprachlichen Ausdrucksformen: Bewegungswahrnehmung und Bewegungsgestaltung.
Ziele der wortsprachlichen Ausdrucksformen: Gestalten und Umgestalten von Texten
Interpretierendes Sprechen
Kreativer Umgang mit Sprache
Ziele der bildsprachlichen Ausdrucksformen: Bildbetrachtung und Bildaufbau.
Die Wirkung von Bildern kennen lernen und anwenden können.
Kreatives Gestalten mit künstlerischen Mitteln.
Ziel der musiksprachlichen Ausdrucksformen: Bewusstes Hören und Erleben von Musik.
Kreatives Gestalten mit musikalischen Mitteln.

 

Methodisches Ziel

Es geht methodisch um die Erarbeitung und Durchführung von praktisch-kreativen Darstellungs- und Gestaltungsaufgaben.


Drei Säulen des Faches:

Es gibt drei wesentliche Säulen, die die Spezifikation des Faches ausmachen:


Projektorientierung – Präsentationsorientierung – Öffentlichkeitsorientierung.


Es gibt drei Unterrichtskonzepte, die eine besondere Bedeutung für das Fach haben:

 

Prozessorientierung – Teamorientierung – Produktorientierung.


Zusammengenommen ergeben sie die Projektorientierung des Faches. Methodisch wird dies mit metakognitiven Lernstrategien wie planen, analysieren, kritisch prüfen, bewerten, reflektieren oder regulieren erreicht; d. h. die von Kriterien geleitete Reflexion ist Bestandteil des Unterrichts.


Ziele im Bereich fachspezifischer künstlerisch-ästhetischer Kompetenzen:

Wir unterteilen nachfolgend in künstlerische und persönliche Kompetenzen. Beide Bereiche sind gleichwertig in der Schule zu unterrichten. Sie finden bei der Beurteilung gleichwertige Berücksichtigung. Die vier künstlerischen Grundkompetenzen sind wie folgt:


Darstellungskompetenz, Gestaltungskompetenz, Wahrnehmungskompetenz, Zuschauerkompetenz


Die Zuschauerkompetenz ist ein Spezifikum unserer Schule, da wir die Notwendigkeit einer Kompetenzentwicklung des Publikums erkannt haben. (Dieser Gedanke wird am Ende dieses Textes noch einmal deutlich. Die Fachkonferenz Darstellen und Gestalten hat eine Unterrichtsreihe erstellt, die in allen Klassen der Bertolt-Brecht-Gesamtschule im Fach OL durchgeführt werden soll.)


Ziele im Bereich persönlichkeitsspezifischer Kompetenzen:

Die Entwicklung der persönlichen Kompetenzen dient einerseits der Entwicklung und Förderung des ganzen Menschen und ist andererseits berufsvorbereitend. Wir gehen immer mehr davon aus, dass in verschiedensten Berufsfeldern kommunikative Kompetenzen jetzt und in Zukunft unverzichtbar sein werden.


Die Kompetenzen sind: Kreativität, Offenheit, Kommunikation, Persönlichkeitsstärke, Selbstbewusstsein, Ausdauer, Selbstdisziplin, Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit, positive Enthemmung.


Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung:

Da Darstellen und Gestalten kein Fach in der Lehrerausbildung ist, anderseits den Status eines Hauptfaches in der Gesamtschule hat, sorgen die Lehrerinnen und Lehrer durch Fortbildungen (intern oder extern) für ihre Qualifizierung.
(Weitere Details dazu sind in den offiziellen Handreichungen des Landes Nordrhein-Westfalen nachzulesen.)


Die vier Fachbereiche:

Wir haben vier Fachbereiche mit unterschiedlichen Darstellungs- und Gestaltungsformen. Wir benutzen dabei verschiedene Ausdrucks- und Gestaltungsmittel. Teilweise gibt es fachliche Überschneidungen. Jeder Bereich hat eigene Gestaltungsmittel, Arbeitsformen, Ziele und Präsentationsformen. Jede unterrichtliche Erarbeitung oder jede Präsentation hat jeweils einen Schwerpunkt aus den vier Bereichen. Gleichzeitig können die anderen drei Bereiche in Kombinationen mit zum Einsatz kommen. Der fächerübergreifende Unterricht ist eine fachimmanente Arbeitsform.

Kategorie traditionell experimentell
Körpersprache   Pantomime Lebende Bilder
Bewegungsimprovisation
Tanzimprovisation
Sprache und Bewegung
Musik und Bewegung
Wortsprache Lesung
Vortrag
Hörspiel
Sprechgesang
Lautmalereien
Text-Bild-Kombinationen
Musiksprache Lieder
Singspiele
Musicals
Konzerte
Instrumentalstücke; Geräusche; Klangteppiche
Musik-Bewegungsimprovisationen
Raumklanginstallationen
Musik-Bild-Kombinationen
Kunstsprache Bühnenbilder
Requisiten
Masken
Ausstellungen
Dada, Happenings
Performances, Fluxus
Aktionen, Installationen
Filme, Video, Computerkunst

 
In der sechsten Klasse beginnt der Fachunterricht mit dem Erlernen und Trainieren des körpersprachlichen Unterrichts. Dann folgt der wortsprachliche Unterricht. Dadurch wird die Basis für die weiteren Jahre gelegt. Es können in den nächsten Schuljahren systematisch die anderen Bereiche hinzugezogen werden, wobei jeder Bereich einmal einen Schwerpunkt erhält. Tatsächlich sind die Bereiche jedoch miteinander verbunden. Es kann ebenfalls gleich zu Beginn projektorientiert gearbeitet werden. Das liegt im Ermessen der jeweiligen Lehrpersonen.
Wir setzen an den Unterrichtsanfang eine BBG-Bühnengrammatik, in der Grundkompetenzen vermittelt werden, auf die später zurückgegriffen werden kann. Wir unterscheiden dabei Übungen, die systematisch aufeinander aufbauen, und projektartige Unterrichtsreihen, die den jeweiligen Fachbereich zum Schwerpunkt machen. Diese verbinden verschiedene Kompetenzen miteinander und führen zu einer kleinen, in sich abgeschlossenen, künstlerischen Präsentation. Mit welchen Übungen die Lerngruppe trainiert wird, entscheidet die Lehrperson entsprechend ihrer Kompetenzen. Sowohl die Übungen als auch Vorschläge für kleine Unterrichtsreihen werden in einem Ordner gesammelt und den Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung gestellt. Die Reihenfolge folgt einer Logik, der man im praktischen Unterricht folgen kann, aber keinesfalls muss. Es handelt sich um eine Empfehlung, die jederzeit aus didaktischen Gründen der jeweiligen Lerngruppe angepasst werden kann. Dadurch kann die Reihenfolge verändert werden. Entscheidend ist, dass die jeweiligen gekennzeichneten Stichwörter am Ende des siebten Schuljahres verstanden werden und als praktische Kompetenzen abrufbar sind.


Leistungsüberprüfung:

In jedem der vier Fachbereiche werden der Lehrerin oder dem Lehrer jeweils zwei Unterrichtseinheiten zur Verfügung gestellt, welche verschiedene Kompetenzen aus vorangegangenen Übungen vereinen. Diese eignen sich zu einer Leistungsüberprüfung mit jeweils einem Schwerpunkt in einer Fachsprache. Jeweils eine Reihe ist für jüngere Schüler (Ende sechstes oder siebtes Schuljahr) geeignet. Die andere ist für ältere Schüler vorgesehen (8. oder 9. Schuljahr).
Andere, vergleichbare Leistungsüberprüfungen sind jederzeit möglich. Im zehnten Schuljahr ist eine große, möglichst selbstständige Abschlussproduktion vorgesehen.

Bereich 1: Körpersprache

Die Schülerinnen und Schüler sollen die Wirkung und die kommunikative Funktion von Körpersprache kennen lernen und bewusst einsetzen. Sie sollen den bewussten Einsatz der Körpersprache erlernen. Wir unterscheiden künstlerisch-ästhetische und persönliche Kompetenzen.
Die Lerninhalte sind: Körperhaltung, Bewegung, Mimik, Gestik. Die künstlerischen Gestaltungsmittel sind Reduktion und Übertreibung
Zu den persönlichen Kompetenzen gehört die Einübung in ein bewusstes Körpergefühl. Damit verbunden ist eine Sensibilisierung und Schulung der Wahrnehmungs- und Empfindungsfähigkeit.


Bereich 2: Wortsprache

Die Schülerinnen und Schüler sollen die Wirkung und die kommunikative Funktion von Sprache kennen lernen und bewusst einsetzen.
Die Lerninhalte sind: Laute, Silben, Wörter, Sätze, Texte. Die künstlerischen Gestaltungsmittel sind: gestaltendes Lesen, Sprechen, kreatives Schreiben.
Zu den persönlichen Kompetenzen gehören eine raumfüllende, klar artikulierte Sprache, und die Entwicklung von akustischer Wahrnehmungs- und Empfindungsfähigkeit.


Bereich 3: Bildsprache

Die Schülerinnen und Schüler sollen die Wirkung und die kommunikative Funktion von Bildern und Räumen kennen lernen und bewusst einsetzen.
Die Lerninhalte sind: Die unterschiedlichen Wirkungen von Körpern im Raum; das Komponieren von Bildern in der Fläche; das Komponieren von Bildern im Raum, zunächst statisch dann bewegt; Gestalten des Bühnenraumes mit Farbe oder Licht; Herstellen und Gestalten von Requisiten. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei materialgerechtes Arbeiten kennen lernen.
Die künstlerischen Gestaltungsmittel sind: Bilder stellen, Szenen stellen, Raumübungen, Farbe und Licht, Bilder und Plastiken erstellen.
Zu den persönlichen Kompetenzen gehört die Entwicklung von visueller Wahrnehmungs- und Empfindungsfähigkeit.


Bereich 4: Musiksprache

Die Schülerinnen und Schüler sollen die Wirkung und die kommunikative Funktion von Musik kennen lernen und bewusst einsetzen.
Die Lerninhalte sind: Atmung, Rhythmus und Tempo, Geräusche und Klänge, Töne und Melodien.
Die künstlerischen Gestaltungsmittel sind: Körper, Stimme, Gegenstände, Musikinstrumente, elektrische Tonerzeuger.
Zu den persönlichen Kompetenzen gehört die Entwicklung von akustischer und musikalischer Wahrnehmungs- und Empfindungsfähigkeit.


OL-Unterrichtsreihe : Publikumstraining

Diese Unterrichtsreihe soll allen Tutorinnen und Tutoren der BBG zur Verfügung gestellt werden. Wir versuchen damit praktisch auf das Verhalten des jungen Publikums bei Schüleraufführungen bzw. bei allen öffentlichen Aufführungen positiv einzuwirken. Wir verfolgen drei Ziele:

Ziel 1 Respektvolles Verhalten als Zuschauer erlernen.
Ziel 2 Rollenspiele als praktische Erfahrung
für alle zukünftigen Zuschauer durchführen.
Ziel 3   Ein brauchbares Regelwerk für den Zuschauerraum erstellen.
Alles soll differenziert, je nach Veranstaltungsform
(Theateraufführung, Abschlussfeier, Musikfeier, Karneval)
besprochen werden.

WP - Informatik

Um welche Inhalte geht es im Fach Informatik?

  • Den Computer in vielfältigen Bereichen anwenden
    • Office-Programme
    • Bildbearbeitung
    • Internet: sinnvolle Nutzung und Gefahren
      insbesondere auch bezogen auf die „sozialen Medien“
    • Robotik
  • Die Bauteile und die Arbeitsweise des Computers
  • Auswirkungen der Informatik auf die Gesellschaft
    • Geschichte und Bedeutung der Computer; aktuelle Veränderungen
    • Sicherheitsaspekte und Datenschutz
    • Berufsbilder
  • Programmierung – ein sehr zentrales Element, das jährlich in wechselnden Programmiersprachen auf dem Lehrplan steht.

WP If Kompetenzbereiche

Wie arbeiten wir im Fach Informatik?

  • Theoretisch und praktisch am PC
    (möglichst alleine, teilweise in Partnerarbeit)
  • Wann immer möglich:
    Projektarbeit, Einbindung in komplexe Aufgaben
  • Klassenarbeiten mit theoretischen und praktischen Anteilen; eine Projektarbeit pro Schuljahr

 

Was sind die Voraussetzungen, um im Fach Informatik Erfolg zu haben?

  • Interesse an Technik und an der Arbeit mit Computern – auch an der oft mathematischen Theorie!
  • Spaß an logischem Denken und sorgfältigem Arbeiten, insbesondere für das jährliche „Programmierthema“.

 

Was sind die Besonderheiten des Faches Informatik?

  • Wir sind kein „Computerspiele-Club“,
    sondern bereiten ernsthaft auf die Anforderungen im späteren Berufs- oder Studienalltag vor
  • Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
  • Bei der Programmierung möchte man oft etwas ausprobieren und das eine oder andere kniffelige
    Rätsel lösen. Dafür wird zuhause ein Computer benötigt.

 

Hier folgt eine Vorstellung des Faches Informatik in "Informatik-Schreibweise"

 

def Informatik():
list Inhalte = [“Programmieren”,“Computeranwendungen (Office, Bildbearbeitung)”,
“Robotik”,”Netzwerke”,“Bauteile und Arbeitsweise des Computers verstehen”,
“Auswirkungen auf die Gesellschaft erkennen”]

list Arbeitsweisen = [“theoretische Berechnungen und Erklärungen”,
“praktische Aufgaben am PC”, “theoretische und praktische Klassenarbeiten”]

Boolean Computerspieleclub = FALSE

list Voraussetzungen = [“keine Vorkenntnisse nötig”, “gute Note in Mathematik”,
“Zuhause ein PC zum Üben und ausprobieren“]

if (“Interesse an Computertechnik und mathematischer Theorie)”
UND “Spaß an logischem Denken und sorgfältigem Arbeiten”)
print(“wähle Informatik :-)”)
else print(“wähle lieber ein anderes Fach…”)

WP - Hauswirtschaft

WP-Hauswirtschaft

Im WP-Fach Hauswirtschaft beschäftigen wir uns mit unserer täglichen Ernährung und deren Auswirkung auf unsere Gesundheit und Umwelt. Wir reflektieren unsere Kaufentscheidungen und Ernährungsgewohnheiten.

Welche Themen erwarten dich?

Im theoretischen Unterricht betrachten wir anhand der Ernährungspyramide die einzelnen Lebensmittelgruppen mit ihren Nährstoffen. Hierzu zählen Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße sowie Mineralstoffe und Vitamine.
Dabei stellen wir uns folgende Fragen:
Versorgen wir unseren Körper ausreichend mit diesen Nährstoffen?
Welche Folgen kann eine Über- oder Unterversorgung haben?
Nach welchen Kriterien sollte ich meine Ernährung gestalten?
Welche Folgen hat meine Ernährung auf Umwelt und Gesellschaft?

In den praktischen Unterrichtsstunden arbeiten wir grundsätzlich im Team. In der Schulküche werden während der Praxis Fertigkeiten und Kenntnisse über die Nahrungszubereitung gelernt und geübt. Die Zubereitung der Speisen soll auf Grund von ernährungsphysiologischen Kenntnissen geschehen.
Wer sollte Hauswirtschaft wählen?

Wer sollte Hauswirtschaft wählen?

Du solltest Hauswirtschaft wählen, wenn du …
… etwas über die theoretischen Grundlagen der Ernährung erfahren möchtest.
… dich für die Gesundheit deines Körpers interessierst.
… gerne im Team arbeitest.
… neue Gerichte ausprobieren möchtest.
… gerne gelegentlich bei der Bewirtung bei Schulveranstaltungen mithelfen möchtest.

WP - Technik

Technik

Um das Fach Technik zu wählen musst du keine Vorkenntnisse oder Erfahrungen mit Werkzeugen oder Maschinen haben.image1 Die Handhabung von Maschinen und den Umgang mit Werkzeugen wirst du hier Schritt für Schritt erlernen.

Das Fach Technik ist sowohl für Mädchen als auch für Jungen geeignet. Es bietet dir herausfordernde und kreative Möglichkeiten.

Was du mitbringen solltest:

  • Interesse am selbständigen Arbeiten
  • den Wunsch Werkstücke selbst zu planen, zu konstruieren und zu gestalten
  • etwas Disziplin und vor allem Durchhaltevermögen
  • den Wunsch, gerne mit Werkzeugen, Maschinen und Werkstoffen arbeiten zu wollen

 

Im Fach Technik steht die praktische Arbeit im Vordergrund, aber auch die theoretische Seite wird intensiv erlernt. Um eine praktische Arbeit durchzuführen, muss erst die Planung und dann die Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte in der Theorie erarbeitet werden. Dann kann es losgehen!

Hier kommen ein paar Beispiele, was im Fach Technik alles so gemacht wird.

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Papier:

  • Aus alt wird neu, Recycling von Altpapier
  • Es wird eine Papierkugelbahn gebaut

 

Holz:

    • Verschiedene Werkzeuge für die Holz-verarbeitung und die Standbohrmaschine kennenlernen und den Bohrmaschinen-führerschein erwerben
    • Ein Geschicklichkeitsspiel aus Holz herstellen
    • Technisches Zeichnen
    • Bau eines Gartenstuhles

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Metall:

  • Herstellung von Metallen
  • Verschiedene Werkzeuge für die Metallverarbeitung kennenlernen.
  • Einen Schlüsselanhänger aus Aluminium bauen
  • Verbindung von Metallen durch Löten
  • Ein Drahtkörper aus Silberdraht durch verlöten herstellen

 

Elektrotechnik:image6

  • Halbleitertechnik
  • Einen elektronischen Stundenplan herstellen
  • Wir bauen eine kleine Alarmanlage

WP - Integrierte Naturwissenschaften

Integrierte Naturwissenschaften

Was erwartet dich?

Wie entstehen Blitz und Donner? Wie viel Zucker ist in der Cola? Warum fliegt ein Flugzeug? Wie stellt man essbares Geschirr her? Diese und weitere Fragen beantworten Physiker und Chemiker. Dazu führen diese Wissenschaftler besonders viele Experimente und Messungen durch, um unsere Welt zu erklären.

Was wird gemacht?

Viele Schülerexperimente, die im normalen Unterricht keinen Platz finden, sollen in diesem Fach durchgeführt werden.
Im Bereich Chemie soll die Chemie aus dem Alltag den Schwerpunkt dieses Fachs bilden. Dabei sollen Themen wie die Lebensmittel, Waschmittel, Medikamente und Kosmetika behandelt werden.
Im Physikteil wollen wir uns mit den Schwerpunkten Astronomie, Akustik und Elektronik beschäftigen.
Des weiteren soll auch die Geschichte der Physik und Chemie betrachtet werden. Das Leben und die Arbeit berühmter Wissenschaftler soll auch Thema dieses Faches sein.
In Exkursionen wollen wir uns über die Arbeit und den Beruf von Wissenschaftlern informieren.
Natürlich sollen auch Projekte durchgeführt und an Wettbewerben teilgenommen werden.

Wer sollte dieses Fach wählen?

Fragst du dich oft, wie etwas funktioniert oder woraus der Stoff besteht? Knobelst du bei einem Problem gerne herum und probierst so lange, bis du endlich eine Lösung gefunden hast?
Fallen dir weitere Fragen zu diesem Thema ein, dann bist du genau die/der Richtige für das Fach Naturwissenschaften - Chemie und Physik.

WP - Ökologie

WP Ökologie


Das WP-Fach Ökologie richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler, die Spaß an allgemeinen und vor allem aktuellen naturwissenschaftlichen Inhalten haben.
Die Fragestellungen beschäftigen sich im weitesten Sinne mit ökologischen Problemfeldern der heutigen Zeit und orientieren sich an dem Leitbild einer „nachhaltigen Entwicklung“. Dadurch ergeben sich auch Überschneidungsbereiche mit den Fächern Gesellschaftslehre, Ethik, Religion und Arbeitslehre.
 Aus naturwissenschaftlicher Sicht gehören zu den „ökologischen Problemfeldern“ folgende Bereiche:

  • Frage nach dem Naturverständnis (Begriffe der Ökologie)
  • Die natürlichen Grundlagen des Lebens (Luft, Wasser, Boden)
  • Technik und Energie (Abwägung zwischen fossilen, nicht erneuerbaren Energien und regenerativen Energien, Umgang mit Ressourcen, Eingriffe in die Landschaft)
  • Umgang mit Nutztieren (Massentierhaltung contra ökologische Landwirtschaft)
  • Lebensweise und Lebensqualität
  • Biologische Vielfalt und deren Erhaltung
  • Spannungsfeld Ökonomie und Ökologie – Globaler – sozialer Ausgleich
  • Politisches Handeln (Klimaschutz, Gentechnik, Fairtrade)

WP - Spanisch

Spanisch als zweite Fremdsprache

Warum gerade Spanisch lernen?

Spanisch wird in mehr als 20 Ländern der Welt gesprochen und gilt daher neben Englisch als zweite Weltsprache.
Auch in der Europäischen Union hat die wirtschaftliche und politische Bedeutung der spanischen Sprache stark zugenommen, was die Nachfrage nach Personen, die Spanisch sprechen, immer größer werden lässt.

Schwerpunkt des Spanischunterrichts der Jahrgangsstufen 6/7 ist die Befähigung, sich in Alltagssituationen zu verständigen bzw. andere zu verstehen.
In den Jahrgangsstufen 8-10 steht die Vertiefung größerer Sachthemen im Mittelpunkt.

Wortschatz und Grammatik werden in den ersten zwei Jahren hauptsächlich durch das Lehr- und Arbeitsbuch vermittelt.

Themenschwerpunkte
  • Freizeitgestaltung (Hobbys, Musik, Sport, Freunde, Freizeitprobleme etc.)
  • Reise (Reiseziele in Spanien, Wegbeschreibung, Unterkünfte, Einkäufe etc.)
  • Landeskunde/Traditionen (Spanien und Lateinamerika)
  • Tourismus (Regionen, Probleme etc.)
  • Vergleich des spanischen und deutschen Schulsystems

Wer sollte das Fach wählen?
  • SchülerInnen, denen es Spaß macht mit einer fremden Sprache umzugehen (d.h. Spaß am Sprechen und Nachahmen von Lauten haben).
  • SchülerInnen, die bereit sind, aktiv am Unterricht teilzunehmen, denn die spanische Sprache lernt man am leichtesten durch Sprechen.
  • SchülerInnen, die bereit sind, regelmäßig – auch zu Hause – Vokabeln und Grammatik zu lernen.
  • SchülerInnen, die keine größeren Schwierigkeiten in Deutsch und Englisch haben (nicht schlechter als befriedigend sind)

WP - Allgemeine Informationen

Allgemeine Informationen zum Wahlpflichtfach

Im Wahlpflichtbereich (kurz: WP) sollen die SchülerInnen ein Fach wählen können, in welchem sie besondere Interessen und Neigungen verfolgen können oder in welchem sie eine bestimmte Fähigkeit besonders ausbauen und fördern können.

Zukünftig gibt es ab dem 8. Jahrgang die Möglichkeit, die zweite und dritte Fremdsprache zu wählen, die in den Jahrgängen 8 – 10 jeweils 3-stündig erteilt wird.

 

Wahlpflichtfach ab dem 6. Jahrgang bedeutet:

Ein Fach muss für 5 Jahre gewählt werden, die SchülerInnen können aber aus einem Angebot von 8 unterschiedlichen Fächern auswählen; das Fach hat die Bedeutung eines Hauptfaches. Die Sprachen und Darstellen werden 3-stündig unterrichtet, alle anderen Fächer 2-stündig.

Unsere Schule bietet im Wahlpflichtbereich die folgenden Fächer zur Auswahl an:

  • Zweite Fremdsprache
    • Spanisch
    • Französisch
  • Arbeitslehre
    • Technik / Wirtschaft
    • Hauswirtschaft / Wirtschaft
  • Informatik

 

  • Naturwissenschaften
    • Schwerpunkt Ökologie
    • Schwerpunkt Chemie & Physik
  • Darstellen + Gestalten (Schwerpunkt: Theater)

 

Bedeutung für die Schullaufbahn

Die Leistungen im WP-Fach spielen für den Abschluss, der nach Beendigung der 10. Klasse erreicht wird, eine wichtige Rolle:

Für die Fachoberschulreife (kurz: “Realschulabschluss”) braucht man im WP-Fach mindestens ausreichende Leistungen.

Für die Fachoberschulreife mit Qualifikation, die zum Besuch der gymnasialen Oberstufe berechtigt, braucht man im WP-Fach mindestens befriedigende Leistungen.

 

Abitur und zweite Fremdsprache

SchülerInnen, die das Abitur machen wollen, brauchen eine zweite Fremdsprache. Du musst die zweite Fremdsprache nicht unbedingt in der 6. Klasse wählen. Es bieten sich noch weitere Möglichkeiten: in der Klasse 8 (im Bereich der Ergänzungsstunden, Spanisch oder Französisch) und mit Beginn der gymnasialen Oberstufe. Wir empfehlen jedoch, möglichst früh die zweite Fremdsprache zu erlernen, da hierdurch die Wahlmöglichkeiten in der Oberstufe vergrößert werden.

Unterkategorien

Offenes Lernen


Hier finden sich verschiedene Aktivitäten im Fach Deutsch.

Gesellschaftslehre (Geschichte, Erdkunde und Politik)


In Bearbeitung

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