Inklusion

Bertolt-Brecht-Gesamtschule – eine inklusive Schule

 

"Inklusion bedeutet Veränderung in einem nicht endenden Prozess von gesteigertem Lernen und zunehmender Teilhabe aller SchülerInnen. Es ist ein Ideal, nach dem Schulen streben können, das aber nie vollständig erreicht wird.

Jedoch wird inklusive Qualität spürbar, sobald die Absicht greift, die Teilhabe aller Mitglieder einer Schulgemeinschaft zu steigern.

Eine inklusive Schule ist eine Schule in Bewegung."

(Index für Inklusion, Hrsg. Boban, Hinz, 2003, S. 10)

 

Im Grunde ist die Bertolt-Brecht-Gesamtschule von Anfang an (1998) als inklusive Schule angelegt worden und zwar im eigentlichen Sinne der Inklusion. Denn Inklusion meint nichts anderes als „Schule ist ein Ort, in dem alle willkommen sind“. (Denkschrift „Zukunft der Bildung – Schule der Zukunft“ 1995) Dies wird in vielen Punkten des Schulprogramms sichtbar, so in der Schulverfassung, dem Leitbild, der Teamschule und nicht zuletzt im UNESCO-Gedanken als UNESCO-Projektschule.

Inklusion bedeutet alle Menschen willkommen heißen und niemanden von gesellschaftlichen Prozessen ausschließen. Dies ist unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, sozialem Status, Religion, körperlichen oder geistigen Bedingungen. Dabei geht es nicht nur um das Miteinander, sondern vor allem um die geschätzte Vielfalt.

Jeder Mensch ist einzigartig und hat besondere Fähigkeiten, mit denn er die Schule bereichern kann. Voraussetzung für gelingende Inklusion ist eine entsprechende Haltung, die sich im Denken und Handeln eines Menschen zeigt. So sind z. B. der Arbeitskreis Teilleistungsschwäche und der integrative Unterricht von behinderten Kindern für die Bertolt-Brecht-Gesamtschule selbstverständlich.

Unsere Schule hat ein Profil in dem es „normal ist, verschieden zu sein“, ein Satz des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker; ein Satz, den die Stadt Bonn als Motto für die Inklusion übernommen hat.

Buchtipp zur Inklusion:

Im Jahr 2013 hat der RAABE - Verlag pünktlich zur Didacta eine Broschüre über die Bertolt-Brecht-Gesamtschule und Inklusion herausgebracht!

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Links der Stadt Bonn:

Inklusion in 80 Sekunden? - Warum nicht! Die Aktion Mensch zeigt dies mit einem charmanten Film in ihrem YouTube-Kanal:

 

 

Und dem Inklusionsgedanken folgend gibt es natürlich auch eine barrierefreie Version:

 

Diese Präsentation, in der die Grundzüge des Inklusionsgedankens umrissen werden, wurde dem Kollegium der BBG von der stellvertretenden Schulleiterin Frau Ruhnke im Rahmen einer Lehrerkonferenz vorgestellt:

 

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Am Donnerstag, den 8.12.2011 fand an unserer Schule eine ganztägige Lehrerfortbildung zur Inklusion statt. Die Veranstaltung wurde moderiert von Frau Barbara Brokamp (Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Bonn); als Referenten konnten Herr Professor Dr. Andreas Hinz (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Frau Professorin Dr. Maria-Luise Braunsteiner (Pädagogische Hochschule für Niederösterreich) gewonnen werden.

Die Homepage-Redaktion freut sich, dass mit Herrn Wilsmann, seines Zeichens promovierter Kunst­wissenschaftler, ein Kollege gefunden werden konnte, der die Mühe auf sich nahm, über diesen Fortbildungstag einen Artikel zu schreiben. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen an und mit der Sprachkunst von Herrn Wilsmann!